Die Automobilindustrie sucht immer wieder nach innovativen neuen Ideen, um das nächste Auto-Modell auch wirklich interessant zu machen... Dazu gehört möglicherweise heute nicht mehr nur ein noch komplizierteres Bordcomputersystem, welches bei Bedarf das Auto komplett selbstständig einparkt, ein Fernsehbildschirm für jeden Rücksitz in der Kopfstütze des Vordermanns oder ein Kofferraum, in dem ein Elefant platz hat... Gerade für den immer weiter wachsenden Stadtverkehr braucht man oder auch frau einen einfachen Wagen, der vor allem flexibel ist - der Smart hat's bereits vorgemacht.

Der Peugeot Moovie ist ein Zweisitzerkonzept mit nur 2,3 m Länge und 1,5 m Breite. Die beiden großen Seitenräder, die ohne Achse auskommen, können unabhängig voneinander von einem Elektromotor angetrieben werden, was es dem kleinen Auto erlauben würde, ähnlich wie ein Panzer um die eigene Achse zu navigieren. Jede noch so kleine Parklücke wäre mit diesem Prinzip kein Problem mehr. Die beiden kleinen Fronträder dienen lediglich der zusätzlichen Stabilität bzw. Sicherheit, wirklich nötig sind sie allerdings in Zukunft nicht mehr, denn selbst-balancierende Fahrzeuge sind ebenfalls bereits in der Entwicklung. Für den Ein- und Ausstieg gibt es aus Platzgründen keine separaten Türen im herkömmlichen Sinne, sie sind in die zwei großen Räder integriert.


Für Motorrad-Fans könnte der Embrio interessant sein, der von Bombardier ab 2025 zur Verfügung stehen soll. Dieses Mini-Motorrad kommt lediglich mit einem Rad aus - es werden Sensoren und Kreiselgeräte benutzt, um das Fahrzeug zu balancieren - und soll trotzdem für ein bis zwei Personen Platz bieten. Selbst im bewegungslosen Zustand fällt das Zukunfts-Fahrzeug nicht um, zwei kleine "Stützräder" stabilisieren den Embrio im Stand und bei Geschwindigkeiten unter 20 km/h. Angetrieben wird das 1,24 m lange, 70 cm breite und 164 kg schwere Motorrad übrigens von einer Wasserstoff-Brennstoffzelle.

Wem auch das noch nicht futuristisch genug erscheint, dem könnte die Firma Moller International mit dem Moller Skycar ein Kindheitstraum erfüllen... Das Skycar M400 ist ein fliegender Prototyp, der die so genannte Vertical Take-Off and Landing (VTOL) Technologie benutzt; es kann also vertikal starten und landen und braucht somit keine Flugzeugpisten. Zum Starten werden beispielsweise die Treibwerke zum Boden bzw. im Flug nach hinten ausgerichtet. Das Skycar M400 wurde für vier Personen entworfen; andere Varianten für sechs Personen oder auch nur für zwei oder eine einzelne wären problemlos realisierbar. Als Reisegeschwindigkeit werden 440 km/h und als Höchstgeschwindigkeit 600 km/h (in der Luft) angegeben. Am Boden ist das Skycar allerdings nur für kurze Strecken geeignet, die es mit maximal 50 km/h bewältigen kann. Mit einem Gewicht von 1090 kg soll die 4-Personen-Variante eine Flughöhe von bis zu 11 km mit einer maximalen Rechweite von 1200 km erreichen können. Eigentlich also eher eine Privatflugzeug-Alternative, als für den täglichen Stadtverkehr geeignet

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